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Merkliste

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Allgemein- und Spezialbeleuchtung

Der Anwendungsbereich der Beleuchtung deckt eine Vielzahl von Anwendungen ab. Diese reichen von der Allgemein- und Architekturbeleuchtung bis hin zur Spezialbeleuchtung in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, in der Agrarwirtschaft und in vielen anderen Nischenbereichen. Die Gigahertz-Optik GmbH produziert ein umfangreiches Programm an Lichtmessgeräten für LED und traditionelles Licht. Einige typische Anwendungsbeispiele für Produkte von Gigahertz-Optik GmbH sind in diesem Kapitel aufgeführt.

Bei allen Fragen rund um das Thema Allgemein- und Spezialbeleuchtung steht Ihnen unser Vertriebsteam gerne jederzeit zur Verfügung.

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Messung der SSL-Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen

Die LED-Technologie, die zur Gruppe der Solid-State-Lightings (SSL) gehört, hat den Bereich der Allgemeinbeleuchtung revolutioniert. Sie bietet völlig neue Möglichkeiten bei der Lichtplanung und der Umsetzung der Beleuchtung, ist aber auch eine Herausforderung für Lichtplaner, Hersteller und Installateure. Bei der Entwicklung und Herstellung von LED-Lampen und LED-Leuchten kommen mehr oder weniger ausschließlich Lichtmessgeräte für die spektrale Charakterisierung und Produktqualifizierung zur Anwendung.

Aber auch bei der Lichtplanung und Verifizierung von SSL-Beleuchtungen, in denen bisher das klassische Luxmeter als Messmittel dominierte, hat die spektrale Charakterisierung des Lichts ihren Einzug gefunden.
Die europäische Norm EN 12464-1 [1] definiert Beleuchtungsanforderungen für Arbeitsstätten in Innenräumen.


Messung von LED-Licht von künstlicher Pflanzenbeleuchtung im Gartenbau

LED-Beleuchtung bietet dem Gartenbau viele potenzielle Vorteile, wie z. B. höhere Ernteerträge, verbesserte Produktqualität, Kontrolle bestimmter Pflanzeneigenschaften sowie die normalen Vorteile der Festkörperbeleuchtung (SSL) durch reduzierte Energie- und Wartungskosten. LED-Beleuchtung kann natürliches Sonnenlicht in Gewächshäusern ergänzen oder ersetzen, um die Obst-, Gemüse- und Blumenanbausaison zu verlängern oder ohne Sonnenlicht zu ermöglichen.
LEDs ermöglichen die Kontrolle der Menge und der spektralen Zusammensetzung des Lichts, die zur Steuerung der Wachstumsrate, Form und Blüte einer Pflanze verwendet werden können. LEDs können zudem viel näher am Blattwerk positioniert werden als herkömmliche Beleuchtungstechnologien, wie z.B. Natriumdampf-Hochdrucklampen, da sie keine Wärme abstrahlen.

App. 007

Lichtmessung im Rahmen der HCL-Lichtplanung

Die aktuelle wissenschaftliche Forschung bestätigt, dass die menschliche Netzhaut neben den Zapfen und Stäbchen, die für das Farb- und Nachtsehen verantwortlich sind, auch nicht bildgebende Fotorezeptoren, sogenannte intrinsisch fotosensitive Ganglienzellen (ipRGC) (ipRGCs) aufweist. Diese spielen eine große Rolle in den menschlichen circadianen Rhythmen. Die spektrale Lichtempfindlichkeit des ipRGCs ergibt sich aus dem Fotopigment namens Melanopsin. Während unsere Kegel und Stäbchen eine spektrale Empfindlichkeit haben, die durch die V (λ)- und V '(λ)-Funktionen für photopisches und skotopisches Sehen definiert wird, haben ipRGCs eine eigene "melanopische" spektrale Empfindlichkeit mit Spitzenempfindlichkeit im blauen Spektralbereich von etwa 480 nm.

Moderne Einblicke in die menschliche Chronobiologie in Kombination mit den Möglichkeiten der SSL-Beleuchtung bieten viele neue Chancen zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens durch geeignete Beleuchtung. Diese werden allgemein als "Human Centric Lighting" (HCL) bezeichnet, aber auch als "circadian lighting", "biodynamische Beleuchtung" oder "biologisch wirksame Beleuchtung".

App. 008

Messung des Flimmerns und Flickerns von SSL-Lampen und -Leuchten für die Allgemeinbeleuchtung

In der Vergangenheit wurden durch die Einführung von elektronischen Vorschaltgeräten für Leuchtstofflampen Bedenken über das durch die Lampen und die Leuchten selbst verursachte Lichtflimmern weitgehend beseitigt. Durch die zügige Einführung der Festkörperbeleuchtung (SSL) ist das Thema Flickern wieder hochaktuell geworden. Dies resultiert aus der Tatsache, dass das LED-Licht sehr schnell und proportional dem Strom folgt, der durch die LED fließt. Eine regelmäßige Veränderung der Lichtintensität einer Lichtquelle kann sowohl sichtbare als auch nicht sichtbare schädliche Auswirkungen auf den Betrachter haben. Diese Effekte werden zusammen als "Temporal Light Artefacts" (TLA) bezeichnet.