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Gigahertz Optik GmbH
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Merkliste

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Gefährdung durch optische Strahlung

Optische Strahlung, insbesondere im ultravioletten Spektralbereich, ist potentiell gefährlich für Haut und Augen. Die Gigahertz-Optik GmbH produziert optische Strahlungsmessgeräte zur Bestimmung der Gefährdung durch UV-Strahlung (Haut und Auge), Blaulicht (Auge) und Infrarotstrahlung (Haut) nach internationalen Standards.

Ein paar typische Anwendungsbeispiele der Produkte von Gigahertz-Optik GmbH sind in diesem Kapitel aufgeführt.
Bei allen Fragen rund um das Thema Gefährdung durch optische Strahlung steht Ihnen unser Vertriebsteam gerne jederzeit zur Verfügung.

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Bewertung der Blaulichtgefährdung durch künstliche Lichtquellen

Die möglichen Auswirkungen durch intensives Blaulicht von Monitoren und Beleuchtungen sind von erhöhtem Interesse seit der Einführung von Festkörperlichtquellen. "Blaulichtgefährdung“ bezieht sich auf ein spezifisches photobiologisches Risiko durch die Möglichkeit einer photochemisch induzierten Schädigung der Netzhaut des Auges (Photoretinitis).
Nur das Licht, das durch die Hornhaut des Auges eindringt und auf der Netzhaut abgebildet wird, ist für die Beurteilung der Blaulichtgefährdung relevant. Die Blaulichtgefährdung bezieht sich nicht auf die mögliche Störung zirkadianer Rhythmen im Rahmen des Human Centric Lighting.
Die Auseinandersetzung mit den Standards, Regulierungen und Messmethoden kann im ersten Moment etwas kompliziert erscheinen.


Messung der Sicherheit von nicht-laseroptischer Strahlung bei der Arbeit

Die Europäische Richtlinie 2006/25/EG [1] enthält Vorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch künstliche optische Strahlung. Die Richtlinie muss von allen Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Sie umfasst den Schutz von Haut und Augen durch Bestrahlung mit ultravioletter, sichtbarer und infraroter Strahlung (bis 3000 nm), sowohl von kohärenten (Laser-) als auch von nicht-kohärenten (Nicht-Laser-)Lichtquellen. Die Expositionsgrenzwerte in der Richtlinie basieren auf den Arbeiten der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) [2].

Die Methoden zur Bestimmung der Exposition gegenüber Laserstrahlung folgen der etablierten Norm DIN EN 60825-1:2015-07 [3], während für Nicht-Laserstrahlung die CIE / CEN-Normen in Form von EN 62471:2008 [4] gelten.

Inspektion der erythemwirksamen Bestrahlungsstärke in Sonnenstudios

Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Solarien und Heimsonnen haben den wissenschaftlichen Ausschuss der EU für Konsumgüter (Scientific Committee on Consumer Products, SCCP) [1] dazu veranlasst, eine Grenze von 0,3 W · m-2 für die erythemeffektive Bestrahlungsstärke für alle Kosmetik-Bräunungslampen zu empfehlen. Dieser Grenzwert ist in den rechtlich verbindlichen europäischen Vorschriften für Hersteller und Betreiber wiedergegeben. Erythem ist die Rötung der Haut durch eine entzündliche Reaktion, wie sie zum Beispiel durch UV-Strahlung verursacht wird. Die erythemwirksame Bestrahlungsstärke (CIE S 007-1998) [2] wird im Wellenlängenbereich von 250 nm bis 400 nm gemessen.

Messung der wirksamen und sicherheitsrelevanten Bestrahlungsstärke bei Anlagen zur UV-C-Luftdesinfektion

Kurzwellige UV-C-Strahlung ist stark bakterizid, weil sie von der DNA der Mikroorganismen absorbiert wird und deren Struktur zerstört. Der ultraviolette Wellenlängenbereich von 260 nm bis 270 nm (ultraviolet germicidal irradiation – UVGI) gilt als am wirksamsten gegen luftgetragene Bakterien, Viren und andere Mikroorganismen wie Mehltau und Hefen. Die Desinfektion der Luft kann wirkungsvoll die Übertragung einer Vielzahl von luftgetragenen Infektionen wie Tuberkulose und Grippepandemie verhindern. Sie kann auch eine Kontamination von Rohstoffen und Lebensmitteln verhindern. Daher werden UV-C-Luftentkeimungssysteme zunehmend in Gesundheitseinrichtungen, an öffentlichen Orten sowie in der Industrie und in Forschungseinrichtungen eingesetzt.

Hersteller und Einrichter von UV-Luftentkeimungsanlagen müssen zum Einen die keimtötende Wirkung der Luftentkeimungsanlagen prüfen und zum Zweiten eine Gefährdung von der UV-Strahlung in zugänglichen Bereichen ausschließen.

App. 013

Personendosimetrie zur Aufzeichnung der UV-erythemeffektiven Strahlenbelastung

Die Beurteilung der erythemwirksamen Strahlenexposition durch Sonnenstrahlung basiert häufig auf Daten, die von stationären Messgeräten erfasst werden.

App. 014

Messung und Auswertung der UV-Strahlung beim Lichtbogenschweißen

Der Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) ist Aufgrund der hohen Intensität der UV-Strahlung bei Schweißprozessen unerlässlich. Die Bewertung der UV-Gefährdung während des dynamischen Schweißprozesses erfordert eine umfangreiche Ausrüstung an Messgeräten sowie viel Erfahrung bei der Geräteanwendung und Auswertung der Messergebnisse.